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26. Februar 2013

Brandenburgs Bildungsministerin gegen "Sitzenbleiben"

Berlin (dts) – Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) plädiert für einen Verzicht auf das Wiederholen einer Klassenstufe. „Frühes Aussortieren ist schlicht falsch“, schreibt die SPD-Politikerin in einem Beitrag in der Zeitschrift „Superillu“. Leistungsschwächere seien oft nur in einzelnen Fächern schlecht.

Daher bringe es „ihnen gar nichts, ein ganzes Schuljahr zu wiederholen – das ist vergeudete Lebenszeit und kostet Geld“. Sitzenbleiben koste die Bundesländer rund eine Milliarde Euro im Jahr. „Diese Milliarde kann man viel besser anlegen, indem man leistungsschwache Schülerinnen und Schüler gezielt und individuell fördert.“ Brandenburg hat mit 1,7 Prozent im Jahr 2012 die geringste Sitzenbleiber-Quote bundesweit (Bundesdurchschnitt: zwei Prozent). Dort rücken Kinder in den ersten und zweiten Klassen automatisch in die nächste Klassenstufe auf, in der dritten und vierten Klassenstufe entscheidet darüber die Klassenkonferenz mit Beteiligung der Eltern.

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