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21. Januar 2016

Der Hund als Haustier: Welpe oder Senior?

Ein Hund soll es sein. Im Kreise der Familie wurde beschlossen, dass dieses Haustier die perfekte Begleitung ist, Kinder sich freuen und Eltern einen Ausgleich zum stressigen Berufsleben haben. Nun kommt in vielen Fällen die Frage auf: Soll es ein Welpe oder ein erwachsener Hund sein? Beide Möglichkeiten haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Ein Welpe zieht ein

Wer sich einen Welpen ins Haus holt, sollte wissen, dass die Zeit zwischen der achten und zwölften Lebenswoche für den kleinen Hund äußerst wichtig ist. Er befindet sich nun in der sogenannten Sozialisierungsphase.

My little dog by -=RoBeE=-, on Flickr
My little dog“ (CC BY-ND 2.0) by  -=RoBeE=- 

In dieser Zeit ist es äußerst wichtig, dass der Hund mit verschiedenen Umwelteinflüssen vertraut wird, ohne ihn dabei zu überfordern. Hier liegt eine große Chance beim Hundebesitzer, bei falschem Vorgehen kann aber auch einiges schief gehen. Herrchen, die sich unsicher sind, ob sie mit ihrem Welpen richtig umgehen, finden im Ratgeberjournal von Fressnapf viele hilfreiche Artikel.

Besonders in den ersten Wochen bedeutet ein Welpe viel Arbeit. Alle zwei bis drei Stunden muss er raus, um zu lernen, dort sein Geschäft zu erledigen. Einige Welpen lernen bereits nach einem Tag, dass sie im Haus nicht ihre Pfützchen und Häufchen machen dürfen. Andere hingegen brauchen Wochen oder sogar Monate, bis sie den Prozess vollständig verstanden haben.

Wer bisher noch keinen Hund aufgezogen hat, sollte sich außerdem mit der Erziehung intensiver beschäftigen. Auch kleine Hunde sollten immer eine gute Erziehung genießen, um im höheren Alter möglichst viele Freiheiten – wie ohne Leine zu laufen – genießen können. Mindestens einmal pro Woche ein Besuch in der Hundeschule ist daher ratsam.

Das Herz schlägt für den Senioren

Einen erwachsenen Hund aus einem Haushalt oder dem Tierheim zu übernehmen, ist eine gute Sache, um dem Tier eine schönere Zukunft zu bieten.

Der große Vorteil ist hierbei, dass die anstrengende Lebensphase bereits der Vergangenheit angehört. Der Hund hat die Sozialisierung hinter sich, hat seine Pubertät überwunden und ist erwachsen. Dadurch lässt sich der Charakter gut einschätzen und die zukünftigen Besitzer können leichter sehen, ob das Tier zur Familie passt.

Allerdings bestehen hier gleichzeitig die potentiellen Nachteile: Hat der Hund in der wichtigen Sozialisierungsphase schlechte Erfahrungen gemacht, ist es im höheren Alter schwer, Ängste oder Aggressionen zu beseitigen. Wer sich die Zeit nimmt und eventuell einen spezialisierten Hundetrainer zur Seite hat, kann auch hier einiges erreichen.

Wer sich einen Hund aus dem Tierheim holen möchte, sollte sich auf jeden Fall möglichst viel Zeit für Nachfragen nehmen und den Hund bei mehreren Gassigängen kennenlernen. So ist besser erkennbar, ob ein Zusammenleben für beide Seiten zufriedenstellend ist.

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