Historiker Althoff macht katholische Kirche für fundamentalistische Gewaltfantasien mitverantwortlich
Berlin (dts) – Der Historiker und Mittelalter-Experte Gerd Althoff schreibt der katholischen Kirche eine Mitverantwortung für fundamentalistische Gewaltfantasien zu. Sie habe “durch Untätigkeit Raum gelassen für eine Legitimierung und Heiligung von Gewalt”, schreibt Althoff in der “Frankfurter Rundschau” (Freitagausgabe). Der “verhängnisvolle Mythos der Kreuzzüge”, auf den sich auch der Attentäter von Oslo, Anders Breivik, bezog, hätte erst gar nicht entstehen müssen, wenn die Kirche “das Unchristliche am Tun der Kreuzfahrer mehr in den Vordergrund gestellt hätte”, so Althoff.
Auch die von christlichen oder christlich geprägten Forschern dominierte Geschichtswissenschaft habe die distanzierte Behandlung “gerade der erschreckenden Seiten kirchlich legitimierter Gewalt” vermissen lassen. Das habe zu einer verklärten Sicht auf die Kreuzritter geführt, zu einer “Romantisierung und Mythisierung, die nun fatale Konsequenzen hatte”. Althoff, der auch Sprecher des Exzellenz-Clusters “Religion und Politik” an der Universität Münster ist, betonte die entscheidende Rolle der mittelalterlichen Päpste für religiös motivierte Gewalt im Christentum. Die Kreuzritter hätten die Erlaubnis zu Gewaltexzessen gegen “Ungläubige” sowie deren Rechtfertigung unmittelbar und ausdrücklich von Rom erhalten.







Die RKK befindet sich selber als Besitzer einer „Wahrheit“ die nur sie versteht. Nur wer diese Wahrheit ohne Kritik und Zweifel bedingungslos akzeptiert, der entgeht den Drohungen wie ewigem Leid, Exkommunikation, Fegefeuer. Für 33% der Menschen, die mangels Intelligenz auswärts denken lassen, fatale Aussichten.
Die RKK als auch die gesamte theologische „Wissenschaft“ erschöpft sich in der Deutung von Märchen wie z.B. die Bibel. Die historischen Fakten vom Amarna Archiv (1887) bis zu Texten in Ugarit und Ebla (1964) mit den Konsequenzen daraus werden gewollt ignoriert, der Religionskult des Christentums ist so wahr wie die Geschichte von „Hänsel und Gretel“
Der Christenkult der RKK im gesamten Mittelalter ist eine einzige Orgie von Gewalt, Macht, Geldgier und Sex. Totalitär paranoide Systeme überleben nur, wenn sie brutal gegen Protest, Kritik oder Abweichung vorgehen. Dies wird umgedeutet mit Begriffen wie Konterrevolution, Antichrist, Anathema usw. Den Kirchen gelingt es so sich einen Freiraum zu verschaffen, die staatliche Kontrolle auszuhebeln, nach Belieben abzuzocken und gebildeten Menschen das Unwissen bronzezeitlicher Analphabeten als ewig gültige Wahrheit zu verkaufen.
Für jeden wird die Verdrängung von Realität zu Grundübung, ohne die er kein gläubiger Christ sein kann. Mit der Unverfrorenheit, mit der die RKK Gewaltorgien wie die Kreuzzüge, die Christianisierung Amerikas, der Hexenwahn und die heilige Inquisition als Gnade des allerliebsten Jesulein verkauft, wird heute Rassismus, Radikalismus, Diskriminierung und Unterdrückung als christliche Leitkultur angepriesen. Der einzige Ausweg ist die Überwindung des Christentums als überflüssigen Steinzeitkult
Da kann ich nur sagen Bravo!
Eine knappe und treffende Analyse der Verbrechen der katholischen Kirche – die noch immer versucht, Macht und politischen Einfluß zu gewinnen und zu halten.
Es müssen endlich die sprachlichen Samthamtschuhe beim Umgang mit dem Klerus ausgezogen werden! Die katholische Kirche ist nicht heilig! Und daß ihr Oberhaupt Benedikt-Ratzinger, der Demokratie und Menschenrechte als “Diktatur des Relativismus” beschimpft, im Bundestag sprechen darf ist ein Skandal sondergleichen!
Damit hofiert unsere politische Klasse den Führer einer Organisation, die seit 2000 Jahrtausenden ungezählte Verbrechen auf dem Kerbholz hat und die Menschen bis ins Privateste mit Hilfe ihrer Lügenmärchen beherrschen will!