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Medizintechnik: Mehr Hilfe für Berufsunfähige
11. August 2014

Medizintechnik: Mehr Hilfe für Berufsunfähige

Eine aktuelle Kampagne der Deutschen Rentenversicherung brachte es ans Licht: Die Rente mit 63 Jahren dürfte für viele Berufstätige nicht zu erreichen sein. Immer häufiger müssen Menschen früher mit ihrer Arbeit aufhören. Aus gesundheitlichen Gründen droht der Verlust der Arbeitskraft, meist sind psychische Gründe die Ursache dafür. Auch Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparats oder Tumorerkrankungen sind keine Seltenheit, doch an erster Stelle stehen Burnout und Depressionen, wenn Menschen nicht bis zum Eintritt ins Rentenalter arbeiten können. Erschreckend ist an dieser Studie, dass die Zahl der Betroffenen kontinuierlich zunimmt. Immer früher müssen immer mehr Menschen eine Rente wegen Erwerbsminderung oder wegen Berufsunfähigkeit beantragen, die zum Ausgleich des Einkommens herangezogen wird.

Medizintechnik: Mehr Hilfe für Berufsunfähige

Medizintechnik: Mehr Hilfe für Berufsunfähige

Obwohl die medizinische Forschung mit der Entwicklung von hochwirksamen Geräten in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat, ist es trotz einer hervorragenden Medizintechnik bis heute nicht möglich, dauerhaft berufsunfähige Menschen wieder ins Berufsleben zu integrieren. Zwar wurde für Behinderte oder für Pflegefälle viel getan, um den Betroffenen den Alltag zu erleichtern. Doch leider ist noch immer erheblicher Bedarf gegeben, wenn es um die Behandlung und um die Früherkennung von psychischen Leiden geht, die viele Menschen in die Berufsunfähigkeit zwingen.

So lobenswert der hohe Fortschritt im Bereich Pflege und Behinderung ist, so sehr ist es wünschenswert, bei der Behandlung von Burnout und Depressionen Fortschritte zu machen. Aufgrund des hohen Bedarfs steht zu erwarten, dass aus Politik, Forschung und Wissenschaft weitere Anstrengungen unternommen werden, um frühzeitig Linderung für die Betroffenen zu schaffen. Der volkswirtschaftliche Schaden durch eine Frühverrentung aufgrund von psychischen Problemen ist nicht zu unterschätzen und in Zahlen wohl kaum zu beziffern. Sollte sich der Trend des vorzeitigen Ausscheidens aus dem Arbeitsleben in den nächsten Jahren unverändert fortsetzen, werden hier weitere Maßnahmen gefordert sein, um den Betroffenen zu helfen und um der Volkswirtschaft nicht unnötig zu schaden.

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