REISE & FERNWEH
Trinkgeld: Wieviel ist wo üblich?
|
| © pixelio |
 |
Trotz besonderer Vorbereitung bleibt im Urlaub zumeist eine Frage offen: Wie viel Trinkgeld ist angemessen? Zwar geben 64 Prozent der Befragten an, sich über die Trinkgeldgepflogenheiten des Urlaubslandes im Vorfeld zu informieren, allerdings ist die Hälfte der Reisenden davon überzeugt, im Ausland grundsätzlich zuviel Trinkgeld zu zahlen.
|
 |
 |
60 Prozent meinen, während der Ferien mehr Trinkgeld für eine Leistung zu geben als zu Hause. Wie viel Trinkgeld er gibt, bemisst der deutsche Urlauber vor allem am Service (79 Prozent). Aber auch die lockere Urlaubsstimmung (16 Prozent) oder die günstige Währung (fünf Prozent) können zahlungskräftige Argumente für ein höheres Trinkgeld sein.
Trinkgeldtipps:
- In Frankreich sollte man auf Hinweise in Restaurants und Bars
achten, die den Satz "Pourboire interdit" enthalten, denn hier
ist Trinkgeld ausdrücklich untersagt.
- In Österreich sind Taxifahrer und Reinigungspersonal auf den
kleinen Obolus angewiesen. Daher sind auch hier zehn Prozent
üblich. Auch im Fiaker gibt man dem Kutscher eine Kleinigkeit,
hauptsächlich für das Pferd.
- In Belgien bekommen auch Platzanweiser beim Kauf eines
Programmheftes in Kinos und Theatern ein Trinkgeld von 50 Cent.
- In Schweden ist das Trinkgeld sowohl in Hotels und Restaurants
als auch im Taxi inklusive.
- Auch Dänemark schont den Geldbeutel, denn hier ist Trinkgeld
nicht gebräuchlich.
- In Ägypten gehört Trinkgeld oder 'Bakshish' einfach dazu und
wird immer und überall erwartet, vom Gepäckträger bis zum
hilfsbereiten Passanten.
- In Costa Rica, Malaysia, Südkorea, Japan, China, den Vereinigten
Arabischen Emiraten, auf den Fidji-Inseln und im Oman kennt man
die Tradition des Trinkgelds dagegen nicht.
Quelle: www.hotels.com
| Leserkommentare | | Es sind noch keine Leserkommentare vorhanden. |
|
|
|