Hotelerbin Paris Hilton pflegt nach ihrem Gefängnisaufenthalt ihr Image als Unschuld vom Lande. Sex sei ihr nicht so wichtig, sagte Hilton der Zeitschrift «GQ». «Lieber mache ich mir zu Hause ein Sandwich und setze mich vor den Fernseher.» Die durch ein privates Sexvideo zu zweifelhaftem Ruhm gekommene 26-Jährige will fortan für «Jugend, Glamour, Unschuld, Sweetness, Sexyness» stehen. «Wahlweise Prinzessin oder Fee. Ich führe ein Fantasyleben», sagte Hilton.
Ins neue Lebenskonzept der Millionärin passt auch der in Hollywood hippe Umweltschutzgedanke. «Es ist doch Entsetzliches auf der Welt passiert. Wir müssen Energie sparen», mahnte Hilton. Sie verhandele deshalb gerade mit Autokonzernen, um ein Hybridauto «mit coolem Design» heraus zu bringen.
Wenn nötig, könnte die 26-Jährige auch ehrenamtlich für die Rettung der Umwelt antreten. Wie die «Sun» berichtete, hat sie beim Verkauf ihrer Villa in Hollywood einen stattlichen Gewinn gemacht. Das Anwesen habe nach nur zehn Tagen auf dem Markt für 4,25 Millionen Dollar (rund 3,2 Millionen Euro) den Besitzer gewechselt, berichtete das Blatt. Die Hotelerbin hatte die Villa mit eigenem Pool und separatem Gästehaus laut der «Sun» 2004 für 2,9 Millionen Dollar gekauft.
Hilton war aus ihrem damaligen Zuhause Anfang Juni unter einem riesigen Medieninteresse in Handschellen von der Polizei abgeholt und - nach ihrer kurzzeitigen Freilassung - wieder ins Gefängnis gebracht worden.
(d dp)

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