Systemmeldung: Mit Internetseiten kann man Geld verdienen! Jetzt Premiumsponsoren findenwww.sysme.de
WIRTSCHAFT & FINANZEN
Geldanlagen: Tagesgeldkonto besser als Sparbuch?
   FAMILIE & WOHNEN
Schulanfänger: Wenn Erstklässler schweigen
   TV & GESELLSCHAFT
Loveparade: WDR berichtet fortlaufend in Funk und Fernsehen
  
    Newsletter  |  RSS  |  mobile  |  Für Webmaster
  powered by maxsys

Markenpost.de > Gesundheit
Webnews   Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen            



11. Juni 2007 Druckversion | Kommentar schreiben

GESUNDHEIT

Bei Bagatellbeschwerden nicht gleich zu Schmerzmitteln greifen

Bei Bagatellbeschwerden nicht gleich zu Schmerzmitteln greifen

Deprecated: Function eregi() is deprecated in /home/xs001dm5/www/home/markenpost/news.php on line 486
Berlin . Ob Kopfweh, Fieber oder Rückenleiden: Schmerzmittel helfen bei vielen Beschwerden. Apotheken halten eine große Auswahl an Breitband-Schmerzpräparaten bereit. Allerdings sollte man mit der Einnahme von rezeptfreien Mitteln nicht zu lax umgehen. «Die meisten in Deutschland frei verkäuflichen Analgetika sind nicht so ungefährlich, wie viele Menschen denken», warnt der Berliner Arzt und Schmerzexperte Jan-Peter Jansen.





Einige Wirkstoffe greifen in höherer Dosis die Leber an, andere können Schäden am Herzen auslösen. «Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure hemmt die Blutgerinnung und muss sieben Tage vor Operationen abgesetzt werden», sagt Jansen. Dies gelte auch für kleinere Eingriffe, etwa wenn ein Zahn gezogen werden muss.

Jansen rät, bei Bagatellschmerzen nicht automatisch zu Medikamenten zu greifen. «Es ist zudem nicht so, dass handelsübliche Analgetika bei allen Formen von Schmerzen helfen», betont der Mediziner. Bei Muskelkater, der sehr belastend sein kann, helfen Schmerzmittel beispielsweise nicht. Bei Sportverletzungen wie einer Prellung ist eine lokale Behandlung sinnvoller.

Wer sich für die Einnahme von rezeptfreien Schmerzmitteln entscheidet, sollte eine gewisse Höchstgrenze nicht überschreiten. Experten wie Jansen verweisen auf die Richtlinien der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (dmkg.de): Danach sollte man nicht mehr als zehn Tabletten an nicht mehr als drei aufeinander folgenden Tagen innerhalb eines Monats einnehmen. «Bevor man mehr nimmt, unbedingt einen Arzt konsultieren», rät Jansen.

Ansonsten besteht die Gefahr, von den Präparaten abhängig zu werden. «Betroffene nehmen nicht selten zehn Tabletten am Tag, allerdings ohne eine Wirkung zu spüren», sagt Jansen. Bei anderen ist das Schmerzmittel selbst der Auslöser für Kopfweh: Mediziner nennen dies Analgetika-Kopfschmerz, der durch Schmerzmittel entsteht und unterhalten wird.

Informationen zum Thema Schmerz und Schmerzmittel gibt es im Internet unter schmerzakademie.de oder forum-schmerz.de. Patienten können sich hier auch persönlich mit Fragen an Schmerzexperten wenden.








-3 -2 -1 0 +1 +2 +3
>> Top 50 der Leserbewertungen


Es sind noch keine Leserkommentare vorhanden.

Name* Email*
Webseite:
Sicherheitsfrage: =
Ihre IP-Adresse: 38.107.191.88 | 01.08.2010 08:51 Uhr
*) Pflichtfelder