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14. Januar 2010 Druckversion | Kommentar schreiben

WIRTSCHAFT & FINANZEN

Discounter senken ihre Preise erneut ab

Discounter senken ihre Preise erneut ab
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Die Preisschlacht bei den Discountern geht weiter: Aldi und Penny kündigten ab Donnerstag dauerhafte Preisreduzierungen bis zu 30 Cent an. Auch Netto will seine Preise um mindestens zehn Cent reduzieren. Norma will bestimmte Produkte ebenfalls günstiger anbieten, um ihren Kunden einen Preisvorteil zu bieten.





Die Discounter haben die Preise für Cornflakes, Knabberprodukte, Käse und Öl gesenkt. Auch Netto erklärte, seine Preise in allen 4000 Märkten ab Freitag um mindestens zehn Cent zu reduzieren. Aktuell senkt NORMA die Preise für bestimmte Produkte in den Warengruppen Frühstücks-Cerealien, Pflanzenöle, salzige Snacks sowie Obst- und Gemüse-Konserven. Ein Sprecher der NORMA-Geschäftsleitung kündigt für 2010 die konsequente Fortsetzung der verbraucherorientierten Preispolitik an: "Weil wir sehr schnell und flexibel auf den internationalen Beschaffungsmärkten agieren, gelingt es uns immer wieder, Preisvorteile zu bekommen, die wir direkt an unsere Kunden weitergeben".

Schon im Jahr 2009 hat NORMA mit regelmäßigen Preissenkungen für Aufsehen gesorgt. Im vergangenen Jahr hatten die großen Discounter in zwölf Runden die Preise für verschiedene Lebensmittel dauerhaft gesenkt. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) erklärte, dass dieser Wettbewerb 2009 zu einem Umsatzrückgang der Enährungsindustrie von 4,2 Prozent auf 149,8 Milliarden Euro geführt hat. Damit verzeichnete die Ernährungsindustrie den stärksten Umsatzrückgang seit Bestehen der Bundesrepublik. Ursächlich hierfür seien laut BVE zwölf massive Preissenkungsrunden im deutschen Lebensmitteleinzelhandel in 2009 und ein stagnierendes Exportgeschäft.

BVE fordert nun, das Verschleudern von Lebensmitteln zu beenden. Die Preisschlacht um Lebensmittel in 2009 führe dazu, dass die Lebensmittel- und Getränkehersteller für ihre Produkte rund vier Prozent niedrigere Erzeugerpreise erzielten als noch 2008. Die Verbraucher wurden durch die Preissenkungen des Handels um mehr als 6 Mrd. Euro entlastet – dieses „Konjunkturpaket“ hat die Lebensmittelindustrie finanziert. Den Verbraucher freut`s natürlich trotzdem.







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