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01. Juni 2007 Druckversion | Kommentar schreiben

TV & GESELLSCHAFT

Drewermann will nicht «öffentlich beichten»

Drewermann will nicht «öffentlich beichten»

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Düsseldorf/Köln (ddp-nrw). Der Theologe Eugen Drewermann will sich nicht mit der katholischen Kirche versöhnen. «Um in der katholischen Kirche wieder ein Sakrament zu empfangen, müsste ich öffentlich meine Sünden beichten. Ich müsste sagen, dass ich Menschen in die Irre geführt hätte. Aber an all das denke ich natürlich überhaupt nicht», sagte der ehemalige Katholik anlässlich des Evangelischen Kirchentags in Köln ab kommenden Mittwoch (6. Juni) der «tageszeitung» (Samstagausgabe).





Wie unter Papst Johannes Paul II. sei auch unter Papst Benedikt XVI. «die Restauration im vollen Gange», sagte Drewermann dem Blatt. Es sei ein «Skandal», dass der Kölner Kardinal Joachim Meisner Katholiken das gemeinsame Abendmahl mit Protestanten verboten habe. «Jesus hat Menschen eingeladen, gerade weil sie ausgegrenzt waren, chancenlos waren, verachtet wurden von den Schriftgelehrten.» Weitergedacht dürfte heute der Jude Jesus an seinem eigenen Abendmahl nicht mehr teilhaben, sagte Drewermann.

Drewermann war an seinem 65. Geburtstag vor zwei Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten.








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