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22. Januar 2010 Druckversion | Kommentar schreiben

TELEKOMMUNIKATION

Handy als Festnetzersatz: wann lohnt sich das ?

Handy als Festnetzersatz: wann lohnt sich das ?
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Wer eine günstige Alternative zum klassischen Festnetz sucht, findet sie mitunter in einer sogenannten Homezone. Hierbei erhält der Kunde für sein Handy eine Festnetznummer. Innerhalb eines festgelegten Gebietes ist er dann über diese Nummer zu Festnetzkonditionen erreichbar und kann selbst zu Minutenpreisen ab 3 Cent ins Festnetz telefonieren.





"Die preiswerteste Homezone gibt es derzeit bei mobilcom-debitel für eine Grundgebühr von 2,50 Euro monatlich. Zum Vergleich: Ein klassischer Festnetzanschluss bei der Deutschen Telekom kostet gut 15 Euro mehr im Monat", sagt Markus Weidner vom Onlinemagazin teltarif.de. Auch T-Mobile und Vodafone bieten Homezone-Optionen an - allerdings ist hier ein Mobilfunkvertrag mit 24-monatiger Mindestlaufzeit Voraussetzung. In Kombination mit dem jeweils günstigsten Tarif kostet die Homezone dann mindestens 10 Euro im Monat.
Allerdings lohnt sich der Verzicht auf einen Festnetzanschluss zugunsten einer Mobilfunk-Alternative nicht für jeden. "Vielsurfer fahren mit einer Doppelflatrate für Internet- und Festnetzanschluss preislich und qualitativ besser als mit einer Homezone plus mobilem Internet", so Weidner. Mittlerweile gibt es zwar viele Flatrate-Angebote für die mobile Internetnutzung, doch Einschränkungen wie etwa Geschwindigkeitsreduzierungen ab einem bestimmten verbrauchten Datenvolumen machen das mobile Internet als alleinigen Internetzugang für zu Hause kaum geeignet. Auch wer oft von zu Hause ins Ausland telefoniert oder Sonderrufnummern wählt, sollte von einer Homezone-Lösung absehen - denn die Minutenpreise für diese Ziele sind vergleichsweise hoch und lassen sich nicht durch Call by Call senken.
Abschließend gibt Markus Weidner folgenden Tipp: "Bevor man sich für einen Homezone-Anbieter entscheidet, sollte die Qualität des Netzempfangs in der späteren Homezone geprüft werden. Dazu kann beispielsweise die SIM-Karte eines Bekannten oder eine günstige Prepaidkarte verwendet werden."


Quelle: www.teltarif.de

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Flayte.Atorrante am 27.01.2010
Der Tipp, mit der SIM-Karte eines Freundes die Netzqualität zu testen, zeugt nicht gerade von Sachkunde: Am Anfang sind alle Handy-Flatrates mit ca. 100 kByte/sec. leistungsfähig. Hierbei handelt es sich aber um leicht steuerbare Leistungen: nach wenigen Wochen werden sie vom Provider systematisch stranguliert und man darf froh sein, wenn noch ab und zu 6,5 kByte/s durch die Verbindung tropfen. Einzige Lösung: niemals mehrmonatige Knebelverträge akzeptieren. Sobald der Provider die Bandbreite abmurkst (Normalfall!) kann man dann wechseln.

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