Senioren sollten nach Empfehlung der Deutschen Seniorenliga immer ein Handy bei sich tragen. «Ein Mobiltelefon verschafft dank der Notruf- und Ortungsfunktion ein Gefühl der Sicherheit - sowohl den Senioren als auch deren Angehörigen», erläutert der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Seniorenliga, Erhard Hackler. Hackler empfiehlt den Kauf eines speziellen Seniorenhandys und die Teilnahme an Handykursen, wie sie von manchen Volkshochschulen und vereinzelt von Verbraucherzentralen angeboten werden.
Seniorenhandys, betont Hackler, seien leichter zu bedienen und hätten weniger Funktionen als herkömmliche Modelle. Vor allem verfügten viele über einen zusätzlichen Notrufknopf auf der Rückseite. Dieser lasse sich mit mehreren Nummern belegen, die nacheinander gewählt würden, bis jemand abnehme. «Hier sollten die Nummern des Hausarztes, von Freunden, Angehörigen und nicht zuletzt die Notrufnummer 110 gespeichert werden», rät Hackler.
Beim Handykauf sollten Senioren darauf achten, dass Tasten und Display groß sind und das Menü auf Anhieb bedienbar ist. Wer ein Hörgerät trage, solle prüfen, dass es keine akkustische Rückkopplung gibt. Zudem rät Hackler, die Bedienung des Handys regelmäßig zu üben, damit es im Notfall reibungslos benutzt werden könne.
Eine Broschüre zum Thema bietet die Deutsche Seniorenliga im Internet (deutsche-seniorenliga.de) oder unter folgender Adresse an: Deutsche Seniorenliga e.V., Heilsbachstr. 32, 53123 Bonn, Tel.: 0228/367930. Der Versand erfolgt via E-Mail oder auf dem Postweg.

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