TV & GESELLSCHAFT
Mel Gibson: "Arschloch" war sein letztes Wort
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Journalisten sollten auf der Hut sein, wenn sie Mel Gibson interviewen, denn die falschen Fragen bringen den Schauspieler schnell in Rage.So nun geschehen beim amerikanischen Fernsehsenders WGN-TV in Chicago.
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Seit 2006 kämpft Mel Gibson vergeblich darum, seinen guten Ruf wieder herzustellen.Damals war er volltrunken von einer Polizeistreife mit seinem Auto gestoppt worden und hatte sich durch antisemitische Beschimpfungen in die Negativschlagzeilen katapultiert.
Zur Zeit ist er weltweit unterwegs, um seinen neuen Film "Edge of darkness" zu vermarkten und einige Repoerter haben ein längeres Gedächtnis als ihm lieb ist. So fragte ihn der Fernsehreporter von WGN-TV, ob er glaube, dass ihn das Publikum nach Alkoholproblemen und der Diskussion um seine antisemitischen Sprüche nun anders wahrnähme. Gibson entgegnete sehr ungehalten, er habe sich in den lezten Jahren weiterentwickelt, der Journalist wohl nicht. Als der Schauspieler dann glaubte nicht mehr auf Sendung zu sein,kam ihm ein gut verständliches "Arschloch" über die Lippen.
Gibson selbst versuchte den peinlichen Zwischenfall herunterzuspielen. Das "A..."-Wort habe nicht dem Reporter gegolten, sondern seinem Pressagenten, der hinter der Kamera stand und Grimassen schnitt.
Dass man dieser Aussage Glauben schenken wird, wird er wohl selbst bezweifeln. Alle Journalisten sind aber gewarnt: man reize einen Mel Gibson nicht!
bb
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