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Die Förderung der ostdeutschen Wirtschaft soll sich künftig verstärkt auf bestimmte wirtschaftliche Zukunftsfelder konzentrieren. Bei alten Industrien sei der Kuchen zwischen den alten Bundesländern weitgehend aufgeteilt, sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bei der Vorstellung einer Studie am Donnerstag in Berlin. Potenziale der neuen Bundesländer, weltweit führend zu werden, lägen vor allem im Bereich der neuen Technologien. Entscheidend für einen wirtschaftlichen Aufschwung im Osten sei die Vernetzung von zukunftsfähigen Branchen, Clustern, Technologien und Märkten, erläuterte der Minister.
Forscher der Universität Rostock haben im Auftrag des Ministeriums sechs besonders förderungswürdige Zukunftsfelder herausgearbeitet. Unterschieden wurde zwischen etablierten Branchen, die aufgrund wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Trends mit Nachfragesteigerungen rechnen können und innovativen Feldern. Zu etablierten Branchen mit Wachstumspotenzial zählen laut Studie Gesundheitswirtschaft, Energie- und Umwelttechnologien sowie die Informations- und Kommunikationstechnologie als Querschnittstechnologie. Forschungsintensivere Felder, die noch am Anfang stehen, seien die Nanotechnologie, Biotechnologie und optische Technologien, sagte die Leiterin der Studie, Marion Eich-Born.
Wichtige Faktoren für die Identifizierung dieser Felder waren unter anderem Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, der Anteil hochqualifizierter Beschäftigter sowie die Zahl der Patentanmeldungen.

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