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21. November 2009 Druckversion | Kommentar schreiben

GESUNDHEIT

Schweinegrippe-Impfung: 4000 Impfopfer fordern Schadenersatz nach Massenimpfung

Schweinegrippe-Impfung: 4000 Impfopfer fordern Schadenersatz nach Massenimpfung
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Ärzte und Gesundheitsorganisationen verbreiteten Panik, Medien schlugen Alarm, Politiker rieten zur Impfung gegen die Schweinegrippe und die Bevölkerung ist völlig verunsichert. Ein Szenario wie wir es diese Tage alle erleben, doch hierbei handelt es sich nicht um aktuelle Geschehnisse im Jahre 2009, sondern um die Schweinegrippe 1976. (Kommentar)





Es mag bei Medien, Politikern und der Bevölkerung in Vergessenheit geraten sein, doch die Schweinegrippe ist kein Problem des Jahres 2009. In den vergangenen 100 Jahren trat der H1N1-Virus immer wieder auf und verlief zumeist harmlos.

Im Jahre 1976 gab es die letzte Schweinegrippe-Panik in den USA mit einer propagierten Massenimpfung durch die US-Regierung. Wie das Paul-Ehrlich-Institut – laut Medienberichten – bestätigt, traten schon damals schwerste Nebenwirkungen auf. Mehr als 4000 Impfopfer klagten gegen die US-Regierung und einige Verfahren sind bis heute noch nicht abgeschlossen. Durch eine Sonderverordnung der US-Regierung vom Juni 2009 sind bei der aktuellen Massenimpfung gegen die Schweinegrippe jegliche Haftungen ausgeschlossen. Die Pharmahersteller genießen somit de facto Immunität vor der Gerichtsbarkeit und Strafverfolgung.

Auch 1976 wurde der Impfstoff kaum getestet und dennoch den Bürgern als „absolut sicher“ angepriesen. Medienwirksam wurde der damalige US-Präsident Ford, Außenminister Kissinger, Boxlegende Muhammed Ali und selbst Elton John vor laufenden TV-Kameras geimpft.

Die Schweinegrippe kam damals sehr gelegen. Die US-Regierung stand vor dem Vietnam Krieg und die Watergate-Affäre warf ein schlechtes Licht auf Politik und Parteien, zudem standen die Präsidentschaftswahlen unmittelbar bevor. Doch dank der Schweinegrippe gab es fortan nur noch ein Thema: die „sichere“ Massenimpfung als Wundermittel gegen H1N1.

Und auch hier lassen sich wieder Parallelen ziehen. Bis vor wenigen Wochen dominierten die Themen Finanzkrise, Kurzarbeit, Opel und Quelle die deutsche Medienlandschaft. Nun jedoch vergeht kein Tag ohne Schweinegrippe auf den Titelseiten im deutschen Blätterwald.

Den über 4000 Impfopfern von 1976 wurden insgesamt 3,5 Milliarden US-Dollar Schadensersatz und Schmerzensgeld zugesprochen. Einer Reportage des amerikanischen TV-Senders CBS zufolge, starben mehr als 300 Menschen an den unmittelbaren Folgen der Schweinegrippe-Impfung.
Wie ging die Geschichte aus?

So schnell die Schweinegrippe 1976 durch Amerika zog und Angst und Schrecken verbreitete, so schnell war sie auch wieder vorüber und wurde bis 2009 nicht mehr gesehen ..



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