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07. Dezember 2007 Druckversion | Kommentar schreiben

WIRTSCHAFT & FINANZEN

Streiks im Einzelhandel werden ausgedehnt

Streiks im Einzelhandel werden ausgedehnt

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Im Tarifkonflikt des Einzelhandels in Berlin und Brandenburg werden die Streiks heute weiter ausgedehnt. Zu den bisher betroffenen Unternehmen kämen sechs weitere hinzu, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit. Neu seien Filialen von Plus, Kaufhof, Karstadt, Karstadt Sport, Wertheim und Ikea. Arbeitsniederlegungen werde es auch in zahlreichen Brandenburger Betrieben geben, darunter Kaufmarkt Dallgow, Kaufland Logistik sowie weitere Real-Märkte, geben.





Die am Donnerstag vergangener Woche begonnene neue Streikrunde soll bis Samstag gehen. Das wäre dann nach ver.di-Angaben der bisher längste durchgängige Ausstand im Berliner Einzelhandel. Betroffen waren bisher unter anderem die Unternehmen Kaisers, Reichelt, Extra, Rewe, Penny, Kaufland, Real, Schlecker, Thalia sowie H&M.

Trotz des langen Streiks habe sich die Arbeitgeberseite bisher nicht bewegt, kritisierte ver.di. Die Gewerkschaft fordert für die 90 000 Beschäftigten des Einzelhandels in Berlin und Brandenburg unter anderem Gehaltserhöhungen um 6,5 Prozent und den Erhalt von Zuschlägen.




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