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17. November 2009 Druckversion | Kommentar schreiben

GESUNDHEIT

Tödliche Nebenwirkungen? Ärztin erkrankt nach Schweinegrippe-Impfung

Tödliche Nebenwirkungen? Ärztin erkrankt nach Schweinegrippe-Impfung
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Nach Medieninformationen sind bereits 8 Todesfälle in Folge der Schweinegrippe-Impfung zu verzeichnen. In Frankreich wurden zwischenzeitlich die ersten tragischen Krankheiten mit dem Impfstoff Pandemrix in Verbindung gebracht und diskutiert. Wie die staatliche Gesundheitsbehörde AFSSAPS in Paris meldete, erkrankte nach der Impfung gegen H1N1 eine junge, französische Ärztin am Guillain-Barré-Syndorm.





Die junge Medizinerin gehörte zu den ersten Franzosen, welche seit dem 20. Oktober geimpft werden und erkrankte offenbar innerhalb weniger Tage am Guillain-Barré-Syndrom. Laut Auskunft der Gesundheitsbehörden erkranken jährlich bis zu 1.800 Franzosen an dieser noch kaum erforschten Krankheit. „Sollte die Impfung mit dem Guillain-Barré-Syndorm in Verbindung stehen, gehen wir von einem katastrophalen Anstieg der Erkrankung aus“, so ein Arzt am American Hospital in Paris.

Die Ursache des Guillain-Barré-Syndoms ist wahrscheinlich eine autoimmune Zerstörung der Nerven und geht mit schweren Lähmungserscheinungen, Herzrhythmusstörungen und bis zu tödlichen Atemlähmungen einher. Das Syndrom entwickelt sich rasend schnell und eine Verschlechterung tritt innerhalb kürzester Zeit auf.

Auch wenn gegenwärtig noch kein direkter Zusammenhang nachgewiesen ist, begann das Paul-Ehrlich-Institut umgehend mit einer epidemiologischen Untersuchung und hat auf seiner Internetseite ein Meldeformular eingerichtet.



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