Euro-Krise

Aktuelle Nachrichten zur Euro-Krise: Europa in der Hand von Spekulanten oder in der Hand einer schwachen Wirtschaftspolitik? Nach der (beinahe) Pleite Griechenlands, dem Euro-Rettungsschirm für Irland und Portugal geraten zunehmend auch Italien, Frankreich und Spanien in den Sog der Euro-Krise.

Bundesregierung erwägt gemeinsame Anleihen mit besonders kreditwürdigen Euro-Ländern

Bundesregierung erwägt Eurobonds der AAA-Elite

Die Bundesregierung erwägt, zusammen mit fünf anderen Ländern der Eurozone, die über die höchste Kreditwürdigkeit verfügen, Anleihen aufzulegen. Das berichtet die Tageszeitung „Die Welt“ (Montagsausgabe) unter Berufung auf hohe EU-Diplomaten, die mit den Verhandlungen zur Lösung der Währungskrise vertraut sind. Mit diesem Geld könnten nicht nur die Schulden der sogenannten Triple-A-Länder – neben Deutschland auch Frankreich, Finnland, die Niederlande, Luxemburg und Österreich – finanziert werden, sondern gegen strenge Auflagen auch Hilfen für Krisenländer wie Italien und Spanien.

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Schäuble für zügige Änderung der Euro-Verträge

Schäuble für zügige Änderung der Euro-Verträge

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich erneut gegen Euro-Bonds ausgesprochen und eine zügige Änderung der Euro-Verträge gefordert. „Jede Debatte über Euro-Bonds oder auch über die EZB wird im Grunde in den Ländern, die ihre Haushaltsprobleme bereinigen müssen, missverstanden, dass sie sich weniger anstrengen müssen“, sagte Schäuble im ARD-Magazin „Bericht aus Berlin“. Wichtig sei stattdessen die Weiterentwicklung des Euro-Raums zu einer „Stabilitätsunion“.

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Hunderttausend VW-Mitarbeiter bekommen Rekord-Bonus

Hunderttausend VW-Mitarbeiter bekommen Rekord-Bonus

Vom Erfolg des Autobauers Volkswagen profitiert die Kernbelegschaft dank höherer Erfolgsbeteiligung stärker als je zuvor in der Geschichte des Unternehmens. „Der Erfolgsbonus wird für 2011 ein neues Rekordniveau erreichen“, sagte Volkswagens Vorstandschef Martin Winterkorn im Interview mit dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). Der Konzern schüttet zehn Prozent des operativen Ergebnisses der Marke Volkswagen an die rund 100.000 Beschäftigten in Deutschland aus.

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Italiens Ex-Ministerpräsident Amato warnt vor Spaltung der Eurozone

"Es ist unvorstellbar, dass Italien nicht länger Mitglied der Eurozone ist."

Der frühere zweimalige Ministerpräsident Italiens, Giuliano Amato, hat vor einer Spaltung der Eurozone gewarnt und zugleich Spekulationen über einen Austritt seines Landes aus der Währungsunion zurückgewiesen. Amato, der auch als Anwärter für ein Ministeramt in der geplanten Übergangsregierung unter Mario Monti gilt, sagte der Tageszeitung „Die Welt“ (Montagausgabe): „Ich sehe eine große Gefahr darin, wenn wir die Eurozone künftig aufspalten würden und es dann zwei verschiedene Euro gebe: einen starken Euro und einen schwachen Euro“. Dies würde die Identität der Währung gefährden.

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Italiens Ministerpräsident Prodi: Austritt aus EU muss geregelt werden

"Nach Berlusconi wird es wieder aufwärts gehen"

Der frühere italienische Ministerpräsident Romano Prodi hat sich dafür ausgesprochen, die EU-Verträge in wesentlichen Punkten zu ändern und dabei auch den Austritt aus der EU zu regeln. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“ sagte er: „Niemand hat Interesse an einem Zerfall der Euro-Zone. Aber langfristig brauchen wir in Europa mehr Kooperation. Diese muss mit zwei Dingen einhergehen: einem Ende des Einstimmigkeitsprinzips und einem möglichen Weg heraus aus der Union. Wenn die Kooperation zunimmt, muss es auch möglich sein, dass Länder, die da nicht mitmachen wollen, aussteigen.“

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Euro-Austritt Italiens für Ökonomen nur "Ultima Ratio"

Krisenökonom Otte: "Italien gehört zum Kerneuropa"

Angesichts der italienischen Schuldenkrise sehen mehrere Ökonomen im Austritt des Landes aus der Währungsunion ein mögliches Szenario, sollten die politischen Unsicherheiten nicht bald aufgelöst werden. „Die Politik des Landes entscheidet über die Zukunft von ganz Europa“, sagte der Wirtschaftsprofessor an der Universität Mannheim und frühere Berater der Europäischen Zentralbank (EZB), Hans-Peter Grüner, „Handelsblatt-Online“. Rom müsse sich dieser Verantwortung bald gewachsen zeigen.

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Umfrage: Deutsche uneins über Verbleib Griechenlands in Eurozone

"Welt": Öffentliche Gläubiger sollen sich an Griechenlands Umschuldung beteiligen

Bei der Frage, ob das hochverschuldete Griechenland in der Eurozone verbleiben sollte, sind die Deutschen gespaltener Meinung. In einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin „Stern“ vertraten 44 Prozent die Auffassung, die Griechen sollten weiter den Euro als Währung behalten. Der Ansicht waren mehrheitlich die Anhänger der Grünen, der Union und der SPD.

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Ökonom fordert Wachstumsimpulse für und Strukturveränderungen in Griechenland

Berlin (dts) – Der Wirtschaftswissenschaftler Gustav Adolf Horn hat mehr Wachstumsimpulse für und Strukturveränderungen in Griechenland gefordert. „Zum Beispiel braucht Griechenland ein funktionierendes Steuersystem einschließlich der Behörden, die dieses Steuersystem auch wirklich nutzen und Steuern eintreiben“, sagte Horn im Deutschlandfunk. Diese Aufgabe alleine werde offenkundig mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Trotzdem müsse man bereits jetzt […]

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Bundesrat verlangt ebenfalls Mitsprache bei Euro-Rettung

Bundesrat verlangt ebenfalls Mitsprache bei Euro-Rettung

Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat ein Mitspracherecht bei Hilfsaktionen des EU-Stabilisierungsfonds EFSF verlangt. Das geht aus einem Schreiben des baden-württembergischen Europaministers Peter Friedrich (SPD) an die Vorsitzenden aller Bundestagsfraktionen hervor, das der “Süddeutschen Zeitung” (Samstagausgabe) vorliegt. Friedrich ist derzeit Vorsitzender des Bundesrats-Europaausschusses und spricht für alle 16 Länder. Anders als der Bundestag […]

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Euro-Krise: Öl-Scheichs aus Katar wollen griechische Banken retten

Öl-Scheichs aus Katar wollen griechische Banken retten

Im finanziell stark angeschlagenen Griechenland hat die Ankündigung der Fusion zweier großer Banken für ein Börsenhoch gesorgt. Medienberichten zufolge soll aus der am Montag ankündigten Fusion der Alpha Bank und der Eurobank die größte Privatbank Griechenlands hervorgehen. Nach Bekanntgabe der Pläne verbuchte allein der Bankensektor an der Athener Börse einen Zuwachs von 20 Prozent.

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