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UHRSN: Gehör für ambitionierte Studierende
9. Oktober 2014

UHRSN: Gehör für ambitionierte Studierende

Ein Blick auf das politische Tagesgeschehen macht in regelmäßigen Abständen deutlich, wie sehr junge Studenten in der ganzen Welt der Auslöser für Reformen und Revolutionen sein können. Es scheint, als sollten helle Köpfe ihrer Aufgabe in ganz besonderer Art und Weise nachkommen zu wollen, mit neuen Ideen für wegweisende politische Entwicklungen zu sorgen. Nicht immer geht es dabei friedlich zu, viel zu häufig geraten die anerkannten Menschenrechte in Gefahr. Das Universal Human Rights Student Network hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, jungen Menschen auf der ganzen Welt Gehör zu verschaffen und ihr Interesse an einer noch stärkeren Beachtung der Menschenrecht in ihren Ländern in einer schlagkräftigen internationalen Organisation zu vereinen.

human rights day by Catching.Light, on Flickr
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Die Missachtung der Menschenrechte ist im internationalen politischen Tagesgeschehen ein immer wiederkehrendes Thema, dessen sich die Verantwortlichen in der Gesellschaft nicht entziehen können. Noch viel zu selten finden selbst anerkannte Politiker Gehör, wenn es darum geht, religiöse oder ethische Minderheiten vor Übergriffen zu schützen. Gewalt und Zerstörung sind vielmehr an der Tagesordnung, und nicht selten sehen sich diese Minderheiten mit Verfolgung, Folter und Vertreibung aus ihrem Heimatland konfrontiert. Die Missachtung der Menschenrechte stößt zwar im internationalen Umfeld auf harte Kritik, doch bahnbrechende Änderungen sind für die betroffenen Menschen wiederum eher selten zu erwarten. Viel zu häufig flüchtet man sich in Ignoranz und Ablehnung, und es sind gerade die jungen und nach Bildung strebenden Menschen, die auf die misslichen Umstände mit öffentlichen Demonstrationen aufmerksam machen wollen. Gerade sie sollen durch das Universal Human Rights Student Network die Unterstützung finden, die sie dringend benötigen, um ihrer Mission noch sehr viel mehr Gehör zu verleihen.

Das Studentennetzwerk setzt vor allem auf Aufklärung und Information und möchte den Studierenden das Gefühl vermitteln, mit ihren Ängsten und Wünschen nach Akzeptanz nicht allein zu sein. Deshalb veröffentlicht die Plattform in regelmäßigen Abständen aktuelle wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Thema der Menschenrechtsverletzung im weitesten Sinne beschäftigt haben. Anhand solcher Arbeiten wird deutlich, das Schweigen und Ignorieren immer die schlechtesten Alternativen sind, wenn Minderheiten verfolgt oder vertrieben werden.

Die neue Plattform zielt vor allem darauf ab, das wissenschaftliche Gut für die Nachwelt zu erhalten. In der Regel wird eine Bachelor- oder Masterarbeit ebenso wie eine Dissertation vor allem zu dem Zweck erstellt, einen wissenschaftlichen Titel zu erlangen. Doch um dieses Ziel zu erreichen, ist viel Zeit und Mühe erforderlich. Die jungen Studierenden lesen ältere und aktuelle Literatur, sie bringen ihr eigenes Gedankengut zu Papier, und letztlich entsteht aus ihren Gedankengängen ein Werk, das in seiner Art einmalig ist und das der wissenschaftlichen Nachwelt auf jeden Fall erhalten bleiben soll.

Mit dem Universal Human Rights Student Network soll der Anfang gemacht werden, wissenschaftliche Arbeiten rund um die Menschenrechte und um ihre Verletzung im internationalen Umfeld zu bündeln und zu veröffentlichen. Junge Studierende dürften dadurch ermutigt werden, ihre wissenschaftlichen Ziele noch stärker zu verfolgen und sich im politischen und gesellschaftlichen Umfeld noch mehr Gehör verschaffen zu wollen. Die Basis für eine weitreichende Beachtung der Menschenrechte könnte damit in vielen Staaten gelegt sein.

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